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Wickerer Weinweg

Weinanbau vor den Toren Frankfurts

Gedenksäule König Wilhelmsberg
> Zum virtuellen Rundgang

> Daten und Infos zum Weinlehrpfad

> Weinlehrpfad als Google Map

Nur rund 20 Kilometer vor der Frankfurter Stadtgrenze liegt Flörsheim mit seinem Ortsteil Wicker. Der Weinbau hat hier eine lange Tradition, archäologische Funde weisen zurück bis in die Römerzeit. Später hatten alle wichtigen Klöster und Stifte der Gegend Weingüter in und um Wicker. Bis zurück ins Jahr 828 ist die Geschichte des Ortes dokumentiert.

Auch wenn die Weine des östlichen Rheingaus nicht so bekannt sind wie die der Lagen zwischen Rüdesheim und Wiesbaden, so brauchen sie sich doch in puncto Qualität nicht zu verstecken.Insgesamt fünf Einzellagen gehören heute zur Gemeinde Wicker: Mönchsgewann, Nonnberg, Herrnberg, Stein und der wohl bekannteste König Wilhelmsberg. Sie sind der Großlage Daubhaus und dem Bereich Johannisberg zugeordnet.

Zum virtuellen RundgangDen Beginn des Wickerer Weinlehrpfads markiert das Wickerer „Tor zum Rheingau“. In Wicker beginnen auch die Rheingauer Riesling-Route sowie der Rheingauer Riesling-Pfad. Der Lehrpfad selbst führt durch die Wickerer Lagen Nonnberg, Stein und Mönchsgewann und bietet auf der dem Flörsheimer Ortsteil zugewandten Seite schöne Ausblicke in Richtung Frankfurt.

> Zum virtuellen Rundgang

Überblick: Wickerer Weinweg
Start-/Endpunkt  "Tor zum Rheingau" in der Taunusstraße
Anfahrt  Mit dem Auto:von der B 40 biegt man von Hochheim kommend direkt am Ortseingang links ab in die Taunusstraße. Hier kann man in der Straße parken.:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S1 (von Frankfurt oder Wiesbaden bis Flörsheim, von dort Bus 819 Richtung Flörsheim-Weilbach, oder S2 (von Frankfrut) bis Hofheim, von dort Bus 809 Richtung Flörsheim
Länge und Dauer   3,2 km, ca. 75 Minuten
Beschaffenheit  durchgehend befestigt
Markierung  stilisierte gelbe Traube mit grünen Weinblättern
Themen-Schwerpunkte Rebsorten und Anbautechniken, Einfluss des Weinbaus auf die lokale Geschichte
Rastplätze mehrere Bänke unterwegs
Einkehrmöglichkeiten  Restaurant/Biergarten in der Flörsheimer Warte (geöffnet von Ostern bis Ende Oktober)
Fazit +
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+

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neue Tafeln mit ausführlichen Informationen
schöne Ausblicke auf Frankfurt
schöne Einkehrmöglichkeit in der Flörsheimer Warte
mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht zu erreichen
Feste und Veranstaltungen Wickerer Weinfest (1. August-Wochenende)
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Entspannt genießen: der Wickerer Weinprobierstand

Weinprobierstand

Von Mitte April bis Anfang Oktober bietet der Weinprobierstand am "Tor zum Rheingau" samstags ab 16 Uhr und sonntags am 10:30 Uhr die Möglichkeit, Wickerer Weine zu probieren.

> Infos zum Wickerer Weinprobierstand

Wein für gekrönte Häupter: der König Wilhelmsberg

Gedenksäule König Wilhelmsberg

Georg Kroeschel, Besitzer des Weinbergs, war Hoflieferant des späteren Königs Wilhelm I. 1866 ließ er sich aus Anlass der Eingliederung des Herzogtums Nassau in das Königreich Preußen die Genehmigung geben, seine Weinbergslage in "König Wilhelmsberg" umzunennen. Eine Säule nebst Inschrift, gekrönt von einem preußischen Adler, erinnert daran.

Weitere Informationen zum König Wilhelmsberg und zur Restaurierung der Gedenksäule bietet die Homepage des Weinguts Hück, in dessen Besitz der Weinberg sich heute befindet.

> Zum Weingut Hück

Beliebtes Ausflugsziel:
die Flörsheimer Warte

Flörsheimer Warte

Die Flörsheimer Warte auf dem Geißberg war einst ein Teil der Kasteler Landwehr. Diese diente dem Schutz der kurmainzischen Dörfer Flörsheim, Hochheim, Kastel und Kostheim und bestand aus vier in Sichtweite stehenden Türmen.

Mit der Eingliederung der Dörfer rechts des Rheins in das Fürstentum Nassau verlor die Landwehr ihre Bedeutung, die Anlagen verfielen. 1807 erwarb ein Mainzer Kaufmann die Reste der Flörsheimer Warte und nutzte die Steine zur Einfriedung seines Weingutes.

1996 wurde der Turm im Rahmen der Rekultivierung der Weilbacher Kiesgrubenlandschaft rekonstruiert. Die neue Flörsheimer Warte steht in unmittelbarer Nähe der alten Fundamente und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Aussichtsebene im obersten Stockwerk bietet sich ein schöner Blick vom Taunus bis zum Odenwald (Mitte März - Ende Oktober).

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